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Dr. med. Bodden-Heidrich

Bindung zum Kind

Die Bindungstheorie ist eine psychologische Theorie, die auf der Annahme beruht, dass Menschen ein angeborenes Bedürfnis haben, enge und von intensiven Gefühlen geprägte Beziehungen zu Mitmenschen aufzubauen. Sie wurde von dem britischen Kinderpsychiater John Bowlby, dem schottischen Psychoanalytiker James Robertson und der aus den USA stammenden Psychologin Mary Ainsworth entwickelt.

Die frühe meint zeitlich frühe Mutter Kind / Vater Kind Bindung von Geburt an und im ersten Lebensjahr ist bedeutsam für die weitere Entwicklung des Kindes. Dabei meint Bindung die Nähe zum Kind und umgekehrt. Nähe, die nicht mit Sprache wie später  vermittelt oder vermittelbar ist. Nein es ist die innere Nähe, die innere Bewegtheit, die innere Sicherheit Emotionalität gemeint, die gespürt wird, die sich in Körperhaltung, Gesichtsausdruck, Augen etc. ausdrückt. Dabei ist es nicht notwendig, dass das Kind rund um die Uhr und stets und immer ausschließlich von glücklichen Menschen, die lächeln etc. umgeben ist. Vielmehr ist gemeint, dass es eine Grund-Sicherheit gibt, Verbindlichkeit in den Beziehungen, die es gar zulässt, dass es einem (Mutter, Vater und Kind) auch mal in und mit den Gefühlen nicht so gut geht. 

Wenn dann die revolutionäre neue Situation der Familie nach der Geburt des Kindes allzu sehr oder lange belastend ist, die Familie mehr als "gewöhnlich" überfordert erscheint, oder wenn Symptome oder gar Krankheiten entstehen, dann sei eine kompetente Beratung und evtl. Behandlung unverzüglich anzustreben. Dahingehend gibt es oftmals große Scham, Peinlichkeit und Schuldgefühle. bei denen ich Ihnen gerne entgegen komme, um Sie damit abzuholen.

Meine Erfahrungen seit 2010 vor allem in Zusammenarbeit mit Hebammen und Frauenärzten/tinnen ist: Wenn zeitnah Unterstützung kommt, sind die schlimmsten Entwicklungen von Krankheit gar vermeidbar. Für die Bindungen: Mutter - Kind, Vater -  Kind, Eltern - Kind ist ein zeitnahes Handeln unbedingt wichtig, frühzeitig besonders psychotherapeutisch und psychopharmakologisch zu helfen.

Wobei:  Selbst bei notwendiger Medikamentenbehandlung nach der Geburt ist Stillen möglich, wenn man genau beachtet, welches Präparat eingenommen wird, damit die schwere Depression bei der Mutter binnen möglichst kurzer Zeit erfolgreich behandelt wird. Dahingehend habe ich ein kooperierendes Behandlungskonzept entwickelt.